Weton-Kundenservice unterirdisch

Eigentlich hatten wir beschlossen in unserem Baublog niemanden bloss zu stellen oder negativ zu berichten. Deshalb haben wir viele Dinge, die bei uns schief gegangen sind, als Hinweis oder Tipp in den Beträgen formuliert.

Natürlich passieren Fehler und manches wird auch nicht mit Absicht gemacht. Aber man muss sich dann darum kümmern, dass die Fehler schnell und vollständig behoben werden, damit der Kunde auch nach dem Einzug zufrieden bleibt.

Wir wohnen jetzt mehr als 4 Jahre in unserem Haus und haben einen Punkt erreicht, an dem wir von unserer Linie abweichen müssen. Nach den vielen negativen Erfahrungen müssen wir jetzt doch öffentlich machen, was sich schon von Anfang an wie ein roter Faden durchgezogen hat.

Seit dem Einzug laufen wir Weton hinterher, wenn etwas kaputt geht oder ein Problem auftaucht. Die ausführenden Handwerker brauchen viel zu lange, melden sich nicht selbst zurück. Und eine Eskalation über den Bauleiter bis hin zur Geschäftsführung bringt … nichts.

Ein strukturierter Kundendienst, der darum bemüht ist, Dinge schnell zu regeln existiert nicht. Der Bauleiter ist schon in mehreren anderen Projekten unterwegs und hat gar keine Zeit die gemeldeten Probleme nachzuverfolgen. Die Handwerker sind ausgebucht und haben keine Kapazitäten um kurzfristig Reparaturtermine anbieten zu können. Und den firmeneigenen Weton-Kundendienst, der laut Webseite kein Lippenbekenntnis ist, haben wir in all den Jahren nie gesehen.

Auf unserer mehrseitigen Fehlerliste gibt es genug Beispiele, bei denen das so abgelaufen ist.  Dieser Zustand verbessert sich auch nicht.

Herausragender Fall ist unsere Pendeltür: Wir haben seit 4 Jahren Probleme und haben uns immer wieder vertrösten lassen. Mehrfach wurden Teile getauscht, Ortstermine gemacht, begutachtet, beratschlagt …

Nach 8 Monaten vertrösten wegen angeblicher Qualitätsmängel bei den Bändern kam beim nächsten Ortstermin heraus, dass alle Informationen falsch waren.  Für unsere Bänder gab es gar keine neue Serie.

Ursachen dafür: Ein unwilliger nicht kundenorientierter Sachbearbeiter bei Weton, Zulieferer, die Fehlinformationen verbreiten, ein Geschäftsführer und wir als Kunde die den „Experten“ geglaubt haben.

Im 4. Jahr dann erneuter Ortstermin, sogar mit dem GF von Weton und einem Gutachter. Der Gutachter empfiehlt einfach umzusetzende Maßnahmen (Austausch der Bänder, neu justieren der Tür) als letzten Versuch vor einem Komplettaustausch der Tür  Wir stimmen zu. Der Termin war im Mai. Seitdem keinerlei Rückmeldung trotz mehrfacher Nachfrage auch an den GF. Kein Termin, keine Reaktion. Einfach nichts. Die Bänder sind im Internet übrigens innerhalb von 2 Tagen lieferbar.

Aktuell warten wir auch seit 4 Wochen auf den Austausch unserer Zisternenpumpe, die nach 4 Jahren schon kaputt ist (obwohl sehr hochpreisig). Ein Problem mit einem verzogenen Rolladen ist noch in Klärung und die Reparatur einer Schiebetür ist auch schon überfällig. Auch hier übrigens zum wiederholten Mal keine Rückmeldung. Es wird also nicht besser.

Diese Themen haben das Fass zum Überlaufen gebracht. Wenn man selbst von der Geschäftsleitung ignoriert wird, obwohl wir immer kompromissbereit waren, dann ist das letztendlich doch ein Thema das andere Interessenten wissen sollten.

Wir werden Weton deshalb sicher nicht mehr weiterempfehlen. Und denen die sich doch für Weton entscheiden wünschen wir gute Nerven und viel Zeit um den Dingen hinterherzulaufen.

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von Klaus

Jedes Buch ist mal zu Ende

Nachdem uns unser Bautagebuch die letzten Monate begleitet hat, ist es jetzt an der Zeit das Kapitel „Hausbau in Weilbach“ abzuschließen.

Wir hoffen, dass viele Leser von unseren Tipps profitieren konnten, so wie wir das auch von vielen anderen Quellen getan haben. Insofern können wir nur jeden Bauherren ermuntern, wenn es die Zeit zulässt, ein Bautagebuch zu führen. Es ist gleichzeitig eine schöne Erinnerung, eine gute Dokumentation des Baufortschritts und natürlich im Zeitalter des Internets ein tolles Medium um alle Freunde, Verwandten und Bekannten immer aktuell zu halten.

Uns hat es viel Spaß gemacht und auch wenn es manchmal sehr stressig war, hat sich der Aufwand gelohnt. Das Arbeiten in WordPress ist auch vergleichsweise einfach und nach 1-2 Tagen „schmökern“ ist das alles kein Hexenwerk mehr.

Heute schließen wir also dieses Bautagebuch und blicken zurück auf den Anfang:

Als alles begann:

Das war unser großes Ziel …

Haus-mit-carport_3D

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titelbild-bearbeitet

… und wir haben es erreicht.

Das Endergebnis entschädigt für alle Sorgen, Mühen und den Stress in der Bauphase. Wir sind in Weilbach angekommen und fühlen uns sehr wohl in unserem neuen Zuhause in der Keltenstraße 3.

 

von Klaus

Der Sitzplatz im Garten

Schon beim Anlegen des Gartens hatten wir eine Ecke ausgespart, um dort später einen Sitzplatz zu bauen. Da es auf unserer Hochterrasse mittags manchmal sehr heiß ist, sollte das die schattige Alternative werden.

Dieses lauschige Plätzchen ist inzwischen fertig.

Maße 3*3 Meter mit Bangkirai-Holz als Belag und als Unterkonstruktion (so wie unsere Terrasse).

Aufbau auf geschottertem Grund mit Gehwegplatten als Unterlage. Die Unterkonstruktionsbalken sind an mehreren Stellen mit Winkeln auf die Platten gedübelt.

 

IMG_3189Die Vorarbeiten beginnen …

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Die Unterkonstruktion liegt auf Gehwegplatten

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… die Weinrebe wird „eingepackt“

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So sieht die fertige Unterkonstruktion aus.

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… und so der fertige Sitzplatz – noch ohne Möbel.

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Nach der „Inbetriebnahme“ 😀

 

 

Der Sitzplatz ist übrigens ca. 7cm über dem Gartenboden, sozusagen wie ein kleines Podest.

7cm deshalb, damit für die seitliche Verblendung ein Brett längs durchgeschnitten werden kann. Aus einem Brett konnten also zwei Blenden gemacht werden.

 

von Klaus

Carport

Jetzt ist auch der Carport fertig. Nach einigen Fahrten in der Umgebung und mehreren Angeboten stand fest, dass wir unseren Carport doch nicht wie ursprünglich geplant in Holz bauen, sondern in Alu anthrazit beschichtet.

Ausgeführt hat das die Firma K&D Überdachungen aus Rüsselsheim. Diese Firma liefert Bausatzsysteme, baut aber auch beim Kunden auf. Auf der Webseite findet man eine Menge Fotos mit Referenzprojekten.

Unser Carport ist 8m lang und 3,50m breit. Im hinteren Teil ist eine Abtrennung von 2*2m, die als Motorrad-Garage dienen soll. Der Auto-Stellplatz ist 6m lang.

Obwohl das nochmal deutlich teurer war, haben wir uns anstelle von Polycarbonat-Platten für eine Überdachung in VSG Glas entschieden – passend zum Vordach.

Für die Beleuchtung bietet K&D fertige LED-Lichtpakete an, die in die Dachsparren eingebaut werden. Wir haben zwei Pakete = 12 lampen einbauen lassen.

Der gesamte Aufbau des Carports inclusive Fundamente war an einem Tag erledigt. Kleinere Nacharbeiten müssen vom Kunden erledigt werden, z.B. das Beischneiden der Pflastersteine und der Anschluss der Regenrinne an den Kanal.

 

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los geht´s … und alles dabei im Auto.

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man sieht, da wird genau gearbeitet

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So sieht es dann am frühen Nachmittag aus … fehlen nur noch die Glasplatten.

 

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die Fundamente für die Pfosten werden mit Schnellbeton gemacht. Nur die Steine muss man danach noch passend zuschneiden, um die Lücken wieder zu schließen.

 

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und so sieht das fertige Ergebnis aus. Leider nur schwer zu erkennen sind die LED-Lampen. Dafür muss noch ein Bewegungsmelder besorgt und angeschlossen werden. Dann leuchtet unser Carport auch beim Reinfahren.

IMG_3150und auch das Auto fühlt sich schon wohl 😉

Jetzt fehlt nur noch die Verkleidung seitlich und für die Motorradgarage. Die Motorradgarage wird bis unters Dach verkleidet, an der Straße zwischen den Pfosten soll es halbhoch werden. Wir haben aber aktuell noch keine finale Entscheidung getroffen, wie wir die Verkleidung ausführen. Vermutlich wird es aber Holz, grau gestrichen. Das Projekt ist also noch nicht ganz abgeschlossen 🙂

von Klaus

Die Markise hängt

Und auch dieser Punkt auf der Ausstattungsliste ist jetzt abgehakt. Wir haben seit heute eine Markise.

Es war von Anfang an klar, dass wir auf der Terrasse im Sommer Schatten brauchen, weil man sonst draußen nicht sitzen kann. Zur Auswahl standen ein großer Schirm, Sonnen-Segel oder eine Markise.

Letztendlich haben wir uns vor allem wegen des „handlings“ für eine Markise entschieden. Wir finden es komfortabler eine Markise ein und auszufahren, als einen Schirm aufzuspannen und ggf. umstellen zu müssen (zumal das auf unserer Holzterrasse auf Dauer bestimmt nicht ohne Kratzer im Boden gehen würde).

Also haben wir uns auf die Suche nach einer guten Markise gemacht. Dabei hat sich schnell herausgestellt, dass die Größe, die wir brauchen, nicht von jedem Hersteller angeboten wird.
4 Meter Auslage nach vorne und ca. 6 Meter in der Breite sind schon eine Menge Holz ! Und das ganze soll ja auch stabil sein und erdbebensicher – bei uns eher sturmsicher – angebracht sein.

Nach einigen Angeboten und dem Besuch von mehreren Händlern sind wir schließlich bei einer Markise von Markilux gelandet. Nicht ganz preiswert, aber die Qualität hat uns überzeugt und auch die Beratung des Händlers, die Fa. Geiss in Okriftel.

http://www.geiss-markisen.de

Entschieden haben wir uns für das Modell 5010 mit grauem Gehäuse – passend zu den Fenstern – und kiwigrünem Stoff. Die Maße sind 4 x 5,50 Meter Das Ganze ergänzt mit einem Funk-Motor, Windsensor und der Bionic-Sehne anstelle einer Kette.

Als Tuch/Muster haben wir uns für ein frisches Grün entschieden – Stoff-Nr. 31476 sunvas.
Erst bei genauerem Hinschauen sieht man, dass es eigentlich grün-gelb kariert ist. Das sorgt für eine Art Leuchteffekt, wenn die Sonne drauf scheint.

Stoffmuster

Lieferung und Montage sind problemlos erfolgt. Wir sind sehr zufrieden und freuen uns auf den nächsten Sommer.

Und so sieht das „Teil“ aus …

2015-11-11-Markise-0032015-11-11-Markise-008

Der Sommer kann kommen 🙂

von Klaus