Jedes Buch ist mal zu Ende

Nachdem uns unser Bautagebuch die letzten Monate begleitet hat, ist es jetzt an der Zeit das Kapitel „Hausbau in Weilbach“ abzuschließen.

Wir hoffen, dass viele Leser von unseren Tipps profitieren konnten, so wie wir das auch von vielen anderen Quellen getan haben. Insofern können wir nur jeden Bauherren ermuntern, wenn es die Zeit zulässt, ein Bautagebuch zu führen. Es ist gleichzeitig eine schöne Erinnerung, eine gute Dokumentation des Baufortschritts und natürlich im Zeitalter des Internets ein tolles Medium um alle Freunde, Verwandten und Bekannten immer aktuell zu halten.

Uns hat es viel Spaß gemacht und auch wenn es manchmal sehr stressig war, hat sich der Aufwand gelohnt. Das Arbeiten in WordPress ist auch vergleichsweise einfach und nach 1-2 Tagen „schmökern“ ist das alles kein Hexenwerk mehr.

Heute schließen wir also dieses Bautagebuch und blicken zurück auf den Anfang:

Als alles begann:

Das war unser großes Ziel …

Haus-mit-carport_3D

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… und wir haben es erreicht.

Das Endergebnis entschädigt für alle Sorgen, Mühen und den Stress in der Bauphase. Wir sind in Weilbach angekommen und fühlen uns sehr wohl in unserem neuen Zuhause in der Keltenstraße 3.

 

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von Klaus

Der Sitzplatz im Garten

Schon beim Anlegen des Gartens hatten wir eine Ecke ausgespart, um dort später einen Sitzplatz zu bauen. Da es auf unserer Hochterrasse mittags manchmal sehr heiß ist, sollte das die schattige Alternative werden.

Dieses lauschige Plätzchen ist inzwischen fertig.

Maße 3*3 Meter mit Bangkirai-Holz als Belag und als Unterkonstruktion (so wie unsere Terrasse).

Aufbau auf geschottertem Grund mit Gehwegplatten als Unterlage. Die Unterkonstruktionsbalken sind an mehreren Stellen mit Winkeln auf die Platten gedübelt.

 

IMG_3189Die Vorarbeiten beginnen …

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Die Unterkonstruktion liegt auf Gehwegplatten

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… die Weinrebe wird „eingepackt“

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So sieht die fertige Unterkonstruktion aus.

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… und so der fertige Sitzplatz – noch ohne Möbel.

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Nach der „Inbetriebnahme“ 😀

 

 

Der Sitzplatz ist übrigens ca. 7cm über dem Gartenboden, sozusagen wie ein kleines Podest.

7cm deshalb, damit für die seitliche Verblendung ein Brett längs durchgeschnitten werden kann. Aus einem Brett konnten also zwei Blenden gemacht werden.

 

von Klaus

Carport

Jetzt ist auch der Carport fertig. Nach einigen Fahrten in der Umgebung und mehreren Angeboten stand fest, dass wir unseren Carport doch nicht wie ursprünglich geplant in Holz bauen, sondern in Alu anthrazit beschichtet.

Ausgeführt hat das die Firma K&D Überdachungen aus Rüsselsheim. Diese Firma liefert Bausatzsysteme, baut aber auch beim Kunden auf. Auf der Webseite findet man eine Menge Fotos mit Referenzprojekten.

Unser Carport ist 8m lang und 3,50m breit. Im hinteren Teil ist eine Abtrennung von 2*2m, die als Motorrad-Garage dienen soll. Der Auto-Stellplatz ist 6m lang.

Obwohl das nochmal deutlich teurer war, haben wir uns anstelle von Polycarbonat-Platten für eine Überdachung in VSG Glas entschieden – passend zum Vordach.

Für die Beleuchtung bietet K&D fertige LED-Lichtpakete an, die in die Dachsparren eingebaut werden. Wir haben zwei Pakete = 12 lampen einbauen lassen.

Der gesamte Aufbau des Carports inclusive Fundamente war an einem Tag erledigt. Kleinere Nacharbeiten müssen vom Kunden erledigt werden, z.B. das Beischneiden der Pflastersteine und der Anschluss der Regenrinne an den Kanal.

 

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los geht´s … und alles dabei im Auto.

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man sieht, da wird genau gearbeitet

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So sieht es dann am frühen Nachmittag aus … fehlen nur noch die Glasplatten.

 

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die Fundamente für die Pfosten werden mit Schnellbeton gemacht. Nur die Steine muss man danach noch passend zuschneiden, um die Lücken wieder zu schließen.

 

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und so sieht das fertige Ergebnis aus. Leider nur schwer zu erkennen sind die LED-Lampen. Dafür muss noch ein Bewegungsmelder besorgt und angeschlossen werden. Dann leuchtet unser Carport auch beim Reinfahren.

IMG_3150und auch das Auto fühlt sich schon wohl 😉

Jetzt fehlt nur noch die Verkleidung seitlich und für die Motorradgarage. Die Motorradgarage wird bis unters Dach verkleidet, an der Straße zwischen den Pfosten soll es halbhoch werden. Wir haben aber aktuell noch keine finale Entscheidung getroffen, wie wir die Verkleidung ausführen. Vermutlich wird es aber Holz, grau gestrichen. Das Projekt ist also noch nicht ganz abgeschlossen 🙂

von Klaus

Die Markise hängt

Und auch dieser Punkt auf der Ausstattungsliste ist jetzt abgehakt. Wir haben seit heute eine Markise.

Es war von Anfang an klar, dass wir auf der Terrasse im Sommer Schatten brauchen, weil man sonst draußen nicht sitzen kann. Zur Auswahl standen ein großer Schirm, Sonnen-Segel oder eine Markise.

Letztendlich haben wir uns vor allem wegen des „handlings“ für eine Markise entschieden. Wir finden es komfortabler eine Markise ein und auszufahren, als einen Schirm aufzuspannen und ggf. umstellen zu müssen (zumal das auf unserer Holzterrasse auf Dauer bestimmt nicht ohne Kratzer im Boden gehen würde).

Also haben wir uns auf die Suche nach einer guten Markise gemacht. Dabei hat sich schnell herausgestellt, dass die Größe, die wir brauchen, nicht von jedem Hersteller angeboten wird.
4 Meter Auslage nach vorne und ca. 6 Meter in der Breite sind schon eine Menge Holz ! Und das ganze soll ja auch stabil sein und erdbebensicher – bei uns eher sturmsicher – angebracht sein.

Nach einigen Angeboten und dem Besuch von mehreren Händlern sind wir schließlich bei einer Markise von Markilux gelandet. Nicht ganz preiswert, aber die Qualität hat uns überzeugt und auch die Beratung des Händlers, die Fa. Geiss in Okriftel.

http://www.geiss-markisen.de

Entschieden haben wir uns für das Modell 5010 mit grauem Gehäuse – passend zu den Fenstern – und kiwigrünem Stoff. Die Maße sind 4 x 5,50 Meter Das Ganze ergänzt mit einem Funk-Motor, Windsensor und der Bionic-Sehne anstelle einer Kette.

Als Tuch/Muster haben wir uns für ein frisches Grün entschieden – Stoff-Nr. 31476 sunvas.
Erst bei genauerem Hinschauen sieht man, dass es eigentlich grün-gelb kariert ist. Das sorgt für eine Art Leuchteffekt, wenn die Sonne drauf scheint.

Stoffmuster

Lieferung und Montage sind problemlos erfolgt. Wir sind sehr zufrieden und freuen uns auf den nächsten Sommer.

Und so sieht das „Teil“ aus …

2015-11-11-Markise-0032015-11-11-Markise-008

Der Sommer kann kommen 🙂

von Klaus

Die Eingangstreppe hat jetzt ein richtiges Geländer

Nach einigen Wochen Wartezeit haben wir jetzt auch endlich ein richtiges Geländer an unserer Eingangstreppe.

Das Provisorium aus nachwachsenden Rohstoffen hat seine Schuldigkeit getan … obwohl das auch vielen Spaziergängern gefallen hat. Vielleicht hätten wir es einfach streichen sollen   😉

Aber eigentlich stand von Anfang an fest, dass es ein Geländer aus Metall werden soll. Nur Art und Form waren noch zu zu entscheiden … nur  … denn leider gibt es wie immer unzählige Varianten.

Zur Debatte standen runde oder eckige Pfosten, aus Edelstahl oder grau eloxiert, 4 oder 5 Zwischenstäbe,  …

Also wieder mal ein paar Abende im Internet recherchiert, im Umfeld die Augen aufgehalten, Fotos gemacht und den Fachhändler unseres Vertrauens nach Referenzen und Vorschlägen gefragt.

Letztendlich haben wir uns dann aber doch für die einfache Variante aus Edelstahl ohne Schnickschnack entschieden. Und deshalb sieht das Geländer vorne so aus wie am Balkon und an der Loggia. Und auch zur Terrasse passt das „Arrangement“ 🙂

Angefertigt und montiert hat das Geländer die Firma Josch Metallbau in Rüsselsheim.

Und so sieht unser Eingangsbereich jetzt aus:

VORHER:

2015-04-26-Pflasterarbeiten-009

 

NACHHER:

2015-11-09-Geländer-001

Ist schon ein kleiner Unterschied zur Holzoptik 🙂

von Klaus